Der Tod und das Mädchen von Ariel Dorfmann - vier Inszenierungen aus Bagdad, Berlin und Dohuk
Premieren im März am Theaterhaus Mitte in Berlin und Gastspiel im Juni 2008 im Kulturhaus Erb
il

Ariel Dorfmanns Stück „Der Tod und das Mädchen“ behandelt die Begegnung einer jungen Frau mit einem Mann, in dem sie ihren Folterer wiederzuerkennen glaubt. Es setzt sich mit der Problematik auseinander, die Folgen von Gewalt und Terror zu verarbeiten.

I.O.-Theater Berlin
Paulina                  Antje Hobucher
Gerardo                 Christoph Unglaube
Doktor Mirando      Bernardus Manders
Inszenierung          Ihsan Othmann

Hochschule der Künste, Bagdad
Paulina                  Suha Taha
Gerardo                 Maimoon All-Khalidi
Doktor Miranda      Falah Ibrahim Daraji
Inszenierung          Haytham A. Ali

Shorashvan-Ensemble, Dohuk
Paulina                Kaval Sdqi
Gerardo               Masod Arif
Doktor Miranda    Ahmad Mashakhti u.a.
Inszenierung        Adil Hasan

Ulrike Düregger, Berlin
"Strahlendes Lächeln - überwundener Schmerz"
Soloperformance zu Ariel Dorfmanns „Der Tod und das Mädchen“

Im Rahmen des Netzwerks zur Unterstützung der Kultur im Irak trafen sich vom 11. bis zum 17. März im Theaterhaus Mitte in Berlin Künstler aus dem Irak und aus Deutschland und präsentierten szenische Arbeiten zu Ariel Dorfmanns Stück „Der Tod und das Mädchen“.

Im Anschluss an die Aufführungen diskutierten die Künstler gemeinsam mit dem Publikum über die Inszenierungen, die im Stück behandelten Problematik - die Verarbeitung der Folgen von Gewalt und Terror – sowie die gegenwärtige Arbeits- und Ausbildungssituation von Theaterschaffenden im Irak.

Neben den Präsentationen und Diskussionen fanden während des Treffens gemeinsame Trainings sowie Besuche von Schauspielschulen und Theatern statt.

Auf dem Abschlusstreffen wurden erstmalig die Videofilme von Babett Arnold über Aktivitäten des Netzwerks gezeigt.