2011

Programm des "1. Internationales Theaterfestival in Erbil"

veranstaltet vom Ministerium für Kultur und Jugend der Regionalregierung der Autonomen Region Kurdistan/Irak vom 18. - 25. September 2011

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"Die Geschichte vom Soldaten" - Eine szenische Lesung


Auf Initiative des Musikers Christoph Knitt, Kammerakademie Potsdam, wird derzeit das Musiktheaterwerk "Die Geschichte vom Soldaten" des russischen Komponisten Igor Strawinsky und des Schweizer Dichters Ferdinand Ramuz in einem deutsch-irakischen Gemeinschaftsprojekt im Irak als Szenische Lesung bearbeitet. Das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen deutschen Musikern und irakischen Schauspielern wird Anfang Oktober in Erbil gezeigt.

Erstes Internationales Theaterfestival vom 18. bis 24. September 2011 in Erbil

Seit 2003 ist es das erste internationale Theaterfestival. Es werden voraussichtlich Beiträge aus Ägypten, Deutschland, Frankreich, Irak, Iran, Japan, Polen, der Türkei und aus anderen Ländern gezeigt. Das Festival soll insbesondere den internationalen Dialog zwischen jungen Theaterschaffenden, den direkten Austausch und die Weiterentwicklung internationaler Netzwerke fördern.

Neben den Präsentationen der Inszenierungen wird es Workshops, Lesungen, Vorträge und Konzerte geben, Ausstellungen sowie Theaterstücke außerhalb des Wettbewerbs. Eine siebenköpfige internationale Jury wird die Festivalbeiträge bewerten und Preise vergeben. Eingeladen aus Europa sind beispielsweise das Theater Konstanz mit "Mutter Courage und ihre Kinder" sowie "Sensibles Chaos - Eine Hommage an das Wasser" von Lisa Seidel-Kukuk.

 
 

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Das Netzwerk baut Kulturbrücken in den Irak

Mit einem Gastspiel der Kölner Oper wurde am 5. März 2011 erstmals im Irak eine Opernaufführung realisiert und war ein großer Erfolg. Die Aufführung ist ein Höhepunkt der bisherigen Arbeit des Netzwerkes für den kulturellen Wiederaufbau im Irak. Gespielt wurde Mozarts "Entführung aus dem Serail", neu interpretiert vom Intendanten der Kölner Oper Uwe Eric Laufenberg.

Die Aufführung fand ein großes Medienecho. So unter anderem in der 3SAT-Sendung Kulturzeit, auf dem Opernnetz.de und in vielen anderen Medien:

http://www.opernnetz.de/seiten/news/sulai_01.htm
http://wissen.dradio.de/oper-mozart-premiere-im-irak.38.de.html?dram:article_id=8835&sid=
http://forum.tagesschau.de/id/46686/koelner-oper-im-irak-wir-haben-auf-der-buehne-geweint

http://www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-ca06ea0c00.html
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6711516


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Wie lange sollen wir noch warten

"Wie lange sollen wir noch warten" – Eine Deutsch-Irakische Theaterproduktion


Unter der Regie von Ihsan Othmann wurde am 21. und 22.  Juli diesen Jahres in Erbil die Deutsch-Irakische Theaterproduktion "Wie lange sollen wir noch warten" aufgeführt. Die mehrsprachige Inszenierung ist das Ergebnis einer siebentägigen Improvisationsarbeit mit Spiel, Tanz und Live-Musik. Drei Schauspieler/innen aus dem Irak sowie eine Schauspielerin, eine Tänzerin und zwei Musiker aus Deutschland thematisieren die Problematik der Polygamie und diskutieren über Frauenrechte, Generationskonflikte, unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Sichtweisen.

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